Geschichte


Das “chasaCHAU” liegt direkt gegenüber einer jahrhundertealten Wasserquelle am westlich gelegenen Ortseingang.

Während des schrecklichen Ortsbrandes im Jahre 1921, bei dem zahlreiche Häuser und Stallungen niederbrannten, wurde die Ostseite des majestätischen Gebäudes tragischerweise zum Teil zerstört. Jedoch konnte ein großer Teil der Gebäudestruktur gerettet und restauriert werden, auch die beeindruckenden bis zu 80 Zentimeter dicken Steinwände des Gebäudes. Für den Baustil des Engadin typisch, sind einige der Fenster ausgestattet mit einer trichterförmigen Einlassung und die Fensterläden mit dem traditionellen grauen “Sgraffito” an den Rändern, die sich über die fünf Stockwerke wiederholen.

Die beeindruckende Größe und die zentrale Lage des Hauses mit der berühmten Wasserquelle in unmittelbarer Nähe, zog schon in vergangenen Dekaden erste Touristen an. Zudem lieferte die Nähe des Hauses zum Vastur-Trial, und zur „Traumpiste“ weitere Gründe für eine Ansiedlung erster Gasthäuser für Besucher.

Nachdem diese Region zu mehr Bekanntheit gelangte, wurde sie für weitere Gruppen von Gästen und sehr anspruchsvollen Besuchern interessant. Nun musste die kluge Verbindung von Authentizität der Region mit einem gewissen Luxusangebot einhergehen.

Die Vorbesitzer nahmen sich zuviel Zeit für dieses Vorhaben, was das wunderschöne Chasa für viele Jahre jedoch im Hintergrund stehen ließ. Als Ronald in dieses Dorf kam, verliebte er sich schlagartig in das beeindruckende Anwesen. Es folgte jedoch ein langer und harter Weg, bis es ihm gelang die Besitzer zum Verkauf dieser „Old Beauty“ zu bewegen.